Danke Facebook!

Alles fing an einem Samstagmittag mit einer Werbung auf Facebook an, auf dieser war ein FPV Quadrocopter abgebildet der irgendwie cool aussah. Neugierig wie ich war öffnete ich die Seite des Händlers und fing an zu lesen.

Bisher kannte ich Drohnen nur als langsame, behäbige Luftkameras mit denen man nicht viel anfangen konnte, außer ein paar schöne Bilder aus der Luft zu machen, was keineswegs interessant für mich war.

Was ich nun auf meinem Bildschirm sah, war eine kleine, 172g schwere Drohne mit vier 3“ Rotoren und einer Kamera die nach vorne gerichtet war und nicht so aussah, als ob sie für schöne Luftaufnahmen benötigt wurde. (Storm Racing Drone SRD130 von helipal.com)

Trotz meiner fast 35 Jahre Lebenszeit kam plötzlich das Verlangen nach einem neuen Spielzeug in mir hoch. Aber gerade weil ich mittlerweile ein Mensch mit etwas mehr Lebenserfahrung bin, habe ich nicht umgehend auf „Kaufen“ geklickt.

Ich fing an in den Tiefen des Netzes nach FPV Racing zu suchen, erfuhr etwas über Flightcontroller, über ESCs, PDBs, Motoren, Rotoren, Receivern und Transmittern. Als Elektroniker und IT-Begeisterter sog ich diese Informationen natürlich wie ein Schwamm auf, andererseits war ich mit all den Informationen hoffnungslos überfordert.

Nach der ersten Informationsrunde beschloss ich die Drohne nicht zu bestellen, zum einen musste ich die Informationen erst einmal sortieren, zum anderen bin ich bei einem Händler aus Hong Kong gelandet, dem ich, ohne ihn zu kennen, keine 429$ überlassen wollte.

Bis zum Abend hatte ich mich soweit durch das Netz gegraben, um genügend nützliche Informationen zu sammeln was man alles braucht und wie die Komponenten zusammen passen.

Zwei sehr hilfreiche Seiten die in meinen Lesezeichen gelandet sind:

http://blog.seidel-philipp.de/basiswissen-fpv-racing-der-anfaenger-guide/

https://oscarliang.com/tag/beginners/ (englisch)

weitere Seiten habe ich nicht gespeichert, google war zu dieser Zeit mein bester Freund und ich habe einfach quer gelesen.

Bevor ich nach einem sehr informativen Tag ins Bett gegangen bin, habe ich einen deutschen Händler gefunden, der neben RTF (ready to fly) Modellen auch Bausätze anbot. Ich entschied mich für einen soliden, beliebten Bausatz mit einem ZMR250 Frame. Mit meinen Kenntnissen und Fertigkeiten was Löten und Basteln angeht wollte ich mich selber an den Zusammenbau wagen.

Da am Ende der Konfiguration und Auswahl des Zubehörs doch ein beachtlicher Betrag in meinem Warenkorb lag, es schon sehr spät war und ich mir immer noch nicht sicher war ob ich jetzt an alles gedacht habe, verschob ich meine Entscheidung auf nächsten Tag.

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